SPD setzt auf Andreas Müller

Kreis Siegen-Wittgenstein. Der Vorstand des SPD-Unterbezirks Siegen-Wittgenstein hat sich in seiner Sitzung am 12.12.2013 dafür ausgesprochen, dass der Kreistagsabgeordnete Andreas Müller im Mai 2014 als Landratskandidat der SPD antritt. Seine endgültige Nominierung bleibt den zuständigen Parteigremien vorbehalten, die im Februar des kommenden Jahres tagen werden. Vor dem einstimmigen Votum des Vorstands hatten die SPD-Stadt- und Gemeindeverbände dem Unterbezirk signalisiert, dass es keine weiteren Bewerbungen um die Landratskandidatur geben wird.

Der 30-jährige – aus Holzhausen stammende – Andreas Müller war zuvor von ‚seinem‘ SPD-Gemeindeverband Burbach vorgeschlagen worden. Seit dem 01. Januar 2007 gehört der Kommunalpolitiker dem Rat der Gemeinde Burbach an und ist dort u.a. als Sprecher seiner Partei im Ausschuss für Schule, Kultur, Sport und Soziales aktiv. 2009 wurde Müller auch in den Kreistag Siegen-Wittgenstein gewählt. Auf Kreisebene ist er SPD-Sprecher im Wirtschaftsförderungs- und im Kulturausschuss. Hauptberuflich arbeitet Müller als Geschäftsführer des SPD-Kreisverbands Olpe.

Falk Heinrichs, Landtagsabgeordneter und Vorsitzender des SPD-Gemeindeverbands Burbach, erklärte: „Andreas Müller verfügt bereits jetzt über ein hohes Maß an kommunalpolitischer Erfahrung. Ich kenne ihn als engagierten und bürgernahen Kommunalpolitiker. Bei ihm würden die politischen Geschicke des Kreises Siegen-Wittgenstein in den kommenden sechs Jahren in guten Händen liegen.“

Auch der SPD-Unterbezirksvorsitzende Willi Brase (MdB) äußerte sich sehr erfreut darüber, dass Andreas Müller für das wichtige Amt des Landrats im Kreis Siegen-Wittgenstein kandidieren möchte. „Mit seiner Nominierung setzen wir aus voller Überzeugung auf einen echten Generationenwechsel. Es ist richtig und sinnvoll, Vertrauen in junge Menschen zu investieren. So können wir gemeinsam die Zukunft in unserem Kreisgebiet gestalten“, betonte Willi Brase und fügte hinzu: „Andreas Müller wird natürlich nicht allein stehen, sondern als bewährter ‚Teamplayer‘ die Liste der SPD-Kreistagskandidatinnen und -kandidaten anführen.“

Andreas Müller bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern „für den gewährten großen Vertrauensvorschuss“. Er kündigte an, die Interessen aller Bürgerinnen und Bürger des Kreises weiterhin in den Mittelpunkt seiner politischen Arbeit zu stellen.

Besonders wichtige Themen, denen sich die Kreispolitik in den nächsten Jahren annehmen müsse, sind aus seiner Sicht die Entwicklung gezielter Anreize für eine flächendeckende haus- und fachärztliche Versorgung, die Verbesserung des Angebotes an ambulanter- und stationärer Pflege, ein neuer regionaler Konsens für unsere Krankenhäuser, gebührenfreie Angebote an Kindertagesstätten, ein ÖPNV, der die Mobilität im gesamten Kreisgebiet sicherstellt, sowie attraktive Bildungs- und Weiterbildungsangebote.

In diesem Zusammenhang wies Andreas Müller darauf hin, dass die SPD zurzeit ihr Wahlprogramm zur Kreistagswahl erstellt, das im Februar verabschiedet werden soll und die genannten Positionen widerspiegeln werde.