Falk Heinrichs neuer Vorsitzender der SGK Siegen-Wittgenstein

Der neue SGK Vorstand mit Ehrenvorsitzendem Moritz
Walter Kiß, Michael Groschek, Andreas Haßler, Falk Heinrichs und Willi Brase
NRW-Minister Michael Groschek

Am Mittwochabend endete im Atriumsaal der Siegerlandhalle ein Stück kommunalpolitische Geschichte. Hans-Dieter Moritz verabschiedete sich nach über 40jähriger Vorstandstätigkeit als Vorsitzender der SGK Siegen-Wittgenstein. Zahlreiche Laudatoren, unter ihnen auch NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, erinnerten an die vielen kommunal- und landespolitischen Ämter, die Moritz in seiner langen und äußerst engagierten Laufbahn mit Leben gefüllt hat. Die Versammlung stimmte dann auch einstimmig dem Antrag auf Ernennung Moritz‘ zum Ehrenvorsitzenden der SGK Siegen-Wittgenstein zu.
Auch der neue Vorstand konnte sich über starke Wahlergebnisse freuen. An die Spitze des Vorstands wurde der SPD-Landtagsabgeordnete Falk Heinrichs gewählt, ihm zur Seite stehen die Stellvertreterinnen Annette Scholl (Netphen) und Christel Rother (Bad Laasphe). Neuer Geschäftsführer ist Andreas Hassler (Siegen), neuer Schatzmeister Stefan Hub (Neunkirchen).
Des Weiteren wurden am Mittwochabend die Beisitzer aus den im SGK Siegen-Wittgenstein vertretenen Kommunen gewählt. Die gewählten Beisitzer sind: Bernd Dehmel (Siegen), Anke Flender (Freudenberg), Dominik Frevel (Neunkirchen), Manfred Heinz (Netphen), Udo Hoffmann (Hilchenbach), Wolfgang Kasper (Burbach), Otto Marburger (Bad Berleburg), Bernd Meichelböck (Kreuztal), Daniela Schneider (Bad Laasphe), Klaus Schneider (Wilnsdorf), Tanja Wagener (Siegen) und Karl-Ludwig Völkel (Erndtebrück).
Zu Beginn der Sitzung berichtete Minister Michael Groschek über die zahlreichen verkehrspolitischen Baustellen in der Region und deren derzeitigen Planungsstand. Gut sieht es demnach für die Bahnhöfe in Siegen und Erndtebrück aus, wo in den kommenden Jahren Millioneninvestitionen anstehen. Auch bei der Ortsumgehung für Kreuztal stehe man in der Planfeststellung. Große Sorge mache zur Zeit der schlechte Zustand der Autobahnbrücken, besonders auf der A 45, die für die Industrie in Siegen und Wittgenstein von größter Bedeutung ist.

Groschek betonte, wie wichtig auch gerade die Schwerlastanbindung für die Region sei, sowohl auf der Straße wie auch auf der Schiene. Siegen-Wittgenstein sei die größte Industrieregion in NRW, dass sei auch den Verantwortlichen in Düsseldorf und Berlin klar. Unverständnis zeigte er über das Engagement von Wirtschaftsverantwortlichen in der AfD. Gerade die heimische Industrie profitiere in großem Ausmaß vom Handel in der Eurozone. Hier schneide man sich ins eigene Fleisch, wenn man die D-Mark zurück wolle.