Kreistags-SPD begrüßt den Bau des Inklusionshotels in Deuz

v.l.: Bernd Dehmel, Rainer Dringenberg, Waltraud Schäfer, Klaus Stabel, Adhemar Molzberger, Tristan Vitt, Anke Flender, Klaus Stötzel, Michael Sittler, Uta Weißmüller, Heiko Becker, Annette Scholl, Marc Seelbach, Peter Eberlein, Horst Fischer Bild: Sandra Peiser

SPD-Kreistagsfraktion besucht AWO-Bildungszentrum in Deuz

Kreis Siegen-Wittgenstein

Die SPD-Kreistagsfraktion begrüßt den Neubau des Inklusionshotels im Netphen-Deuz. Das machte Fraktionsvorsitzender Michael Sittler im Rahmen einer Fraktionssitzung im AWO-Bildungszentrum deutlich. Zu Beginn dieser Sitzung fand auch eine Besichtigung im „BIZ“ unter der Leitung von Uta Weißmüller statt.

Die AWO plant derzeit den Neubau eines Inklusionshotels in unmittelbarer Nähe des Bildungszentrums am Nauholzer Weg. Im Hotel sollen später Menschen mit und ohne Behinderung zusammen arbeiten. Ein Teil der Qualifizierung für die künftigen Mitarbeiter mit Behinderung findet bereits heute im zentralen Berufsbildungsbereich (zBBB) der Siegener Werkstätten statt, der ebenfalls am Standort untergebracht ist.

Neben den Bereichen Hauswirtschaft und Küche finden sich dort auch die Bereiche Holzverarbeitung, Metall, Textil, Elektro und Landschaftspflege. Nach der Qualifizierung und einer abschließenden Analyse der jeweiligen Fähigkeiten werden die Beschäftigten dann in den verschiedenen Arbeitsbereichen der Werkstätten eingesetzt.

Künftig entsteht zusätzlich die Möglichkeit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung im Inklusionshotel. „Diese Förderung der beruflichen Beteiligung von Menschen mit Behinderung ist vorbildlich und deshalb nur zu begrüßen“, so Michael Sittler. Darüber hinaus würde das zusätzliche Angebot eines Tagungshotels den Wirtschaftsstandort Deuz stärken.

Im Übrigen sieht sich auch der Weiterbildungsbereich im Bildungszentrum den Zielen der Inklusion verpflichtet. So werden schon heute einige Veranstaltungen von Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam besucht. Leiterin Uta Weißmüller will diese inklusiven Weiterbildungsangebote noch ausweiten und für die Menschen im Kreis öffnen.

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