SPD-Spende ermöglichte KIV Wittgenstein Testungen auf Faulbrut

Im Bild, v.l.: Heiko Becker, Waltraud Schäfer, Juliane Berger, Anke Flender, Michael Sittler Bild: Sandra Peiser

Amerikanische Faulbrut weiterhin präsent

Im vergangenen Jahr hatte sich die SPD-Kreistagsfraktion beim Vorsitzenden des Kreisimkervereins Siegen Andreas Schlosser nach der Situation der heimischen Bienen erkundigt. Damals erhielten die Genossen die erfreuliche Information, dass der Bienenbestand im Kreis Siegen-Wittgenstein dank zahlreicher Neu-Imkerinnen und Imker stetig wächst. Daraus resultierte eine Spende der Fraktion an den KIV Siegen und den KIV Wittgenstein.

Juliane Berger, Bienenbeauftragte des KIV Wittgenstein, besuchte die Fraktion nun in Siegen und berichtete, dass der Verein die SPD-Spende für freiwillige Testungen auf die höchst ansteckende amerikanische Faulbrut genutzt habe. Bei den 24 zusätzlich zu den vorgeschriebenen stichpunktartigen Testungen vorgenommenen Proben wurden zwei Fälle von Ansteckungen mit der Faulbrut in einem frühen Stadium entdeckt und konnten eingedämmt werden, bevor weitere Völker befallen wurden.

Berger erklärte der Fraktion, dass die bakterielle Erkrankung über die Nahrung aufgenommen und über den Honig dann das ganze Bienenvolk angesteckt wird. Die Brut geht durch die Bakterien ein, das Volk stirbt aus. Zuvor wird die Krankheit oft von einzelnen Bienen in weitere Völker eingeschleppt. Eine weitere Infektionsquelle sei ausländischer Discounterhonig.  Dort fänden sich immer wieder Faulbrutbakterien und Antibiotika. Die Faulbruterreger seien für den Menschen nicht gefährlich, könnten aber bei den damit gefütterten Bienen eine Infektion auslösen.

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Sittler bedankte sich bei Juliane Berger für ihr Engagement und befand, dass die Spende gut angelegt war.

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