Containerterminal wichtig für Logistikbranche

Von links: Uli Haas (SPD), Michael Sittler (SPD Fraktionsvorsitzender), Anne Fischer (Operations Manager/ Gruber), Michael Gruber, Elfrun Bernshausen (SPD), Michael Plügge (SPD Kreistagsfraktion Pressesprecher), Annette Scholl (SPD) Bild: Michael Plügge

SPD-Fraktion besucht Gruber Logistics in Dahlbruch

 

Am Tag nach der offiziellen Eröffnung des Containerterminals am Kreuztaler Bahnhof, machte sich eine Gruppe der Kreistagsfraktion der SPD bei einem Informationsgespräch mit Juniorchef Michael Gruber und Teamleiterin Anne Fischer ein Bild von aktuellen lokalen, wie auch internationalen Entwicklungen und Herausforderungen der Logistikbranche.

Die Kommunalpolitiker erhielten ein spannendes Bild von der Unternehmensentwicklung des Südtiroler Unternehmens – von der Gründung bis hin zur Digitalisierung und der „Gruber Beyond App“.

Michael Gruber stellte die besonderen Vorteile des Standortes in Kredenbach im Herzen Europas, nah an attraktiven Großkunden in der Industrie, heraus, wie auch die Herausforderungen der hiesigen Infrastruktur. Bereits 40% der Güter transportiert Gruber über die Schiene. Gerne dürften es mehr sein, weshalb das Unternehmen Gruber auch eines der ersten Nutzer der Verbindung von Kreuztal nach Verona ist. Defizitär ist noch die Anbindung an die Binnen- und Seehäfen.

Der Bericht von Teamleiterin Anne Fischer zur Situation und Übernahmemöglichkeiten der Auszubildenden auf Nachfrage von Fraktionschef Michael Sittler wurde von den SPD Politikern sehr positiv aufgenommen. Ebenso das Bemühen um alternative Teilzeitmodelle für junge Eltern. Klassische Teilzeit sei im operativen Bereich nahezu unmöglich, so Michael Gruber.

Kreistagsmitglied Michael Plügge erkundigte sich nach den Auswirkungen des Brexit auf die Logistikbranche. Michael Gruber bezeichnete gerade die starke Ungewissheit als krisenfördernden Faktor. Ebenso die Nebeneffekte, z.B. bezüglich der starken Brückenfunktion Großbritanniens zu Japan als EU – Handelspartner, seien besorgniserregend. Die Hoffnung auf einen „weichen Brexit“ teilte niemand in der Runde. Was bleibt ist die Hoffnung auf einen Exit vom Brexit.  Michael Gruber machte deutlich, wie wichtig die EU auch für sein Unternehmen ist.

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