Irmlind Laues erhält Ehrenamtspreis der SPD-Kreistagsfraktion

Bild: Sandra Peiser

Erndtebrück

In diesem Jahr geht der Ehrenamtspreis der SPD-Kreistagsfraktion, die Schmidt-Nienhagen-Medaille, an Irmlind Laues aus Erndtebrück. Der nach den bekannten heimischen SPD-Politikern Hermann Schmidt und Walter Nienhagen benannte Preis würdigt verdiente Persönlichkeiten aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein, die sich in besonderer Weise ehrenamtlich engagiert haben.

Michael Sittler überreicht Irmlind Laues die Schmidt-Nienhagen-Medaille 2019 Bild: Sandra Peiser

Im festlich geschmückten Bürgerhaus in Schameder erinnerte Karl-Ludwig Völkel an die zahlreichen ehrenamtlichen Verdienste der Preisträgerin.

Irmlind Laues ist seit den 70er Jahren in ihrer Heimatgemeinde Erndtebrück in verschiedensten Gremien aktiv. In seiner Laudatio hob Erndtebrücks ehemaliger Bürgermeister Karl-Ludwig Völkel ihre Rolle als Gründungsmitglied des Vereins zur Förderung der Partnerschaft zwischen Berges und Erndtebrück hervor, in dem sie auch 42 Jahre lang dem Vorstand angehörte. Als Gründungsmitglied der Bad Berleburg-Erndtebrücker Tafel war sie von 2009 bis 2017 aktiv tätig, diente ihrer Gemeinde von 2004 bis 2015 als Ratsmitglied, dort auch als Vorsitzende des Sozialausschusses, übernahm von 2014 -2015 das Amt der stellvertretenden Bürgermeisterin und engagiert sich bis heute in der Flüchtlingsinitiative.

Sie sei in Erndtebrück bekannt „wie ein bunter Hund“, so Völkel. Sie habe ihren Wahlkreis drei mal direkt gewonnen, sei immer hilfsbereit und ansprechbar für jeden. Auch Bürgermeister Henning Gronau hob das besondere Engagement von Irmlind Laues in seiner Begrüßung hervor. Sie sei für ihn gerade zu Beginn seiner Tätigkeit ein wichtiger Ansprechpartner gewesen und habe ihm beratend zur Seite gestanden.

Bild: Sandra Peiser

Der Bundestagsabgeordnete Dirk Wiese betonte in seiner Festrede die hohe gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamtes. Das Engagement von Irmlind Laues für die Partnerschaft von Erndtebrück und Bergues sei wichtig, eine freundschaftliche Annäherung an ehemalige Kriegsgegner essentiell, um eine Wiederholung der Geschichte zu vermeiden. Er fordere, dass mehr Schulklassen  die Soldatenfriedhöfe der beiden Weltkriege besuchten. Dort verstehe man schnell wie wichtig Städtepartnerschaften und gegenseitiges Kennenlernen seien. Irmlind Laues sei mit ihrem Einsatz eine Volksdiplomatin für Europa.

Michael Sittler überreichte Irmlind Laues als elfter Preisträgerin die namensgebenden Schmidt-Nienhagen-Medaille und die zugehörige Urkunde.

 

 

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