Dritte Talsperre weiter möglich

Die dritte Talsperre für Siegen-Wittgenstein wird, zumindest als Option, auch im neuen Regionalplan vorgesehen werden. Dies ergab eine Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion.

Talsperren auch im neuen Regionalplan

Die dritte Talsperre für Siegen-Wittgenstein wird, zumindest als Option, auch im neuen Regionalplan vorgesehen werden. Dies ergab eine Anfrage der SPD-Kreistagsfraktion.

Im bisher erarbeiteten Regionalplanentwurf stellt sich dies wie folgt dar:

„Damit erfolgt eine Sicherung dieser Räume vor Nutzungen, die einer späteren Talsperrenplanung entgegenstehen könnten. Bei den geplanten Trinkwassertalsperren sind auch deren Einzugsbereiche dargestellt und damit als Gebiet für den Schutz des Wassers gesichert.

Über die Zulässigkeit von Talsperren wird erst in Planfeststellungsverfahren entschieden. Der spätere Bau einer Talsperre ist abhängig vom Nachweis, dass deren Errichtung zur Sicherung der Wasserversorgung oder anderer wasserwirtschaftlicher Erfordernisse unverzichtbar ist. Dabei muss sichergestellt sein, dass andere Versorgungsmöglichkeiten unter den dann gegebenen Möglichkeiten ausscheiden.

Die Planungen für die Trufte- und Elberndorftalsperre (geplante Trinkwassertalsperren) werden von Kreis / Wasserverband Siegen-Wittgenstein weiter verfolgt. Seitens des Kreises ist vorgesehen, eine Machbarkeitsstudie zu beauftragen, um die Standortbedingungen beider Sperren nach aktuellen Kriterien zu beurteilen. Die bisher vorgesehenen Standorte der beiden Talsperren sollten in Form der potentiellen Überflutungsflächen und der oberirdischen Einzugsgebiete im Regionalplan dargestellt werden.“ Quelle: https://www.giscloud.nrw.de/arcgis/apps/MapJournal/index.html?appid=d6c14f6593f14857bc8c37e3f92d0c8f#

Der SPD-Fraktionsvorsitzende Michael Sittler begrüßt, dass die beiden Talsperrenstandorte als Option für die Sicherung der Trinkwassergewinnung des Kreises Siegen-Wittgenstein auch weiterhin im Regionalplan gesichert werden sollen. Ob und an welchem der Standorte schlussendlich dann eine Talsperre gebaut werde könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Da sich die Niederschläge im Jahresdurchschnitt zunehmend in die Wintermonate verlagerten und die Sommermonate zunehmend durch anhaltende Trockenphasen geprägt seien müsse man nun überlegen, wie man auch in den kommenden Jahrzehnten die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung im Kreis Siegen-Wittgenstein sicherstellen kann. Dazu gehöre für die SPD auch die Untersuchung, ob dies mit einer dritten Talsperre im Kreis geschehen könne, so Michael Sittler.

Bei einem Besuch des Landrates Andreas Müller in Bad Berleburg nahmen die Kreistagskandidaten Michael Sittler und Sandra Peiser sowie Landrat Müller eine der beiden Talsperrenoptionen im Truftetal in Augenschein.

 

 

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